News

04.10.2019

Der PRIMUS im CT

Foto v. l. n. r.: Dr. med. S. Roßlenbroich (Oberarzt / Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie / UKM), Dr. rer. nat. I. Holtkötter (Geschäftsführer S+B), Dr. med. C. Schülke (Oberarzt / UKM)

Im Rahmen eines TV-Projektes wurde der neue PRIMUS-Dummy einem CT-Scan unterzogen. In der Unfallchirurgie der Universitätsklinik Münster fertigten Herr Dr. med. Roßlenbroich und Herr Dr. med. Schülke mittels eines Computertomographen Bilder eines PRIMUS-Dummys an, welcher innere Beschädigungen, durch einen zuvor gefahrenen Crashtest, erlitten hatte. Die Aufnahmen wurden im Anschluss von dem Experten für Unfallrekonstruktion Herrn Dr. rer. nat. Holtkötter mit einem realen Verletzungsbild verglichen und mit dem Unfallhergang in Beziehung gesetzt.
 

23.09.2019

Terrorabwehrsperren und Zufahrtsschutz 2019

Die GPEC war vergangene Woche zum dritten Mal auf dem Münsteraner Crashgelände zu Gast. Rund 200 Besucher, darunter vor allem Entscheider aus Bundesbehörden, Städten und Kommunen, konnten zwei Tage lang Fachvorträgen folgen und sich bei internationalen Ausstellern zu aktuellen Möglichkeiten der Gebäude- und Veranstaltungsabsicherung informieren. Im Tagesprogramm enthalten war auch die Durchführung von vier Live-Crashs, um die Wirksamkeit von Durchfahrtssperren darzustellen und zu testen. Neben zwei Norm-Crashtests fuhr das Team um Versuchsleiter Dipl.-Ing. Ralf Bührmann noch zwei weitere Crashtests. Zunächst wurde die Wirksamkeit eines Grabens als alternatives Sicherungskonzept geprüft. Anschließend demonstrierte Ralf Bührmann persönlich, dass ein üblicher Transporter im Falle einer Kollision mit einem LKW keine Alternative für eine Durchfahrtssperre darstellt. 

22.09.2019

PRIMUS-Crash beim AZT

Ganz im Zeichen der digitalen Unfallaufklärung bei modernen Fahrzeugen stand der 7. Allianz Autotag beim AZT (Allianz Zentrum für Technik) in Ismaning. Wie sich die digitale Unfallaufklärung in Zukunft entwickeln kann diskutierten sowohl die Vorstände der Allianz, Experten des AZT als auch Vertreter aus der Automobilbranche und Behörden. Zur Veranschaulichung wurde hier ein Crashtest mit einem PRIMUS aus der biofidelen Dummyfamilie von CTS durchgeführt. Hier gehts zum Video: https://youtu.be/pA67O6_9VrM.

11.09.2019

„Live-Obduktion“ des PRIMUS-Dummys beim Sachverständigenseminar 2019

Das zum bereits 8. Mal stattfindende Fachseminar für Verkehrsunfallrekonstruktion war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Neben fünf Live-Crashtests fand auch erstmalig eine Dummy-Obduktion live vor Publikum statt. Zwei Heckauffahrkollisionen und eine Kreuzungskollision standen seitens der Versuchsabteilung für den ersten Veranstaltungstag auf der Agenda. Abgerundet wurde der Tag in gemütlicher Runde beim Westfälischen Abend in Münsters Innenstadt. Der zweite Veranstaltungstag bot neben zwei weiteren Crashtests auch eine Premiere: Erstmalig wurde ein PRIMUS-Dummy vor Publikum live obduziert. Unter der Leitung von Prof. L. Hannawald (HTW Dresden) wurden Verletzungen bzw. Beschädigungen analysiert und mit dem zuvor gefahrenen Crashtest, in dem der PRIMUS-Dummy als Insasse eingebunden war, in Verbindung gesetzt.

Wir bedanken uns bei allen Referent*innen für die exzellenten Vorträge und bei allen Teilnehmer*innen ganz herzlich für ihr Kommen.

07.08.2019

SV-Seminar 2019

Das 8. Sachverständigenseminar steht unmittelbar bevor – Jetzt die letzten Tickets sichern! 

Erstmalig wird das Sachverständigenseminar 2019 in der neu erbauten Eventhalle direkt am Crashgelände stattfinden. Neben aktuellen Vortragsthemen aus der Unfallrekonstruktion und erstklassigen Referenten erwarten Sie am 05.09. und 06.09.2019 natürlich auch fünf Live-Crashtests. Darüber hinaus wird die Veranstaltung erstmalig von Ausstellern aus der Dienstleistungsbranche für Sachverständige begleitet. Alle Teilnehmer sind nebst Begleitung zur Abendveranstaltung am ersten Veranstaltungstag herzlich eingeladen.

Wir freuen uns auf Sie!  

01.07.2019

Feuerwehrseminar ein voller Erfolg

Das 1. Feuerwehrseminar Retten und Bergen feierte vergangene Woche Premiere. Rund 170 Personen aus dem ganzen Bundesgebiet kamen auf das Crashgelände von CTS. Neben interessanten Fachvorträgen zu feuerwehrrelevanten Themen in der Verkehrsunfallrekonstruktion standen Live-Crashtests im Mittelpunkt der Veranstaltung. Aus insgesamt drei spektakulären Hochgeschwindigkeitscrashtests resultierte die Möglichkeit einer Schneideübung. An vier verschiedenen Stationen konnte so unter realen Bedingungen das Bergen von Unfallopfern simuliert werden. Aufgrund der überaus positiven Resonanz wird das Seminar im kommenden Jahr erneut stattfinden (Termin wird hier rechtzeitig veröffentlicht).

27.06.2019

Neue Messtechnik im Biofidel-Dummy

Foto v.l.n.r.: Jens Wolking (Kistler Instrumente GmbH), Dr. Michael Weyde (Ingenieurbüro Priester + Weyde), Dipl.-Ing. Ralf Bührmann (CTS), Kai Schulte (CTS)

Im Rahmen der „14. Praxiskonferenz Fußgängerschutz“ der BASt referierte Dr. Michael Weyde (Ingenieurbüro Priester & Weyde) über den Biofidel-Dummy als vulnerablen Verkehrsteilnehmer bei Full-Scale-Crash-Tests. In diesem Zuge war auch das CTS-Crashteam vor Ort. Versuchsleiter Ralf Bührmann und Gruppenleiter Kai Schulte zeigten live zwei Fußgänger-Crashtests. Das Besondere: erstmalig waren im Biofidel-Dummy neuste Messsensoren der Firma Kistler verbaut. So konnte die direkt im Dummy verbaute Messtechnik schon unmittelbar nach dem Crashtest ausgelesen werden und neue Erkenntnisse über die kollisionsbedingten Bewegungen und Belastungen des Dummys liefern. Die Dokumentationen der Obduktion der beiden Dummys und die Auswertung der Messtechnik werden den Teilnehmern in Kürze zur Verfügung gestellt und können auch in der Crashtestdatenbank von CTS heruntergeladen werden.

24.06.2019

RWTH Aachen bei Crashversuch

Vergangene Woche waren Studenten der RWTH Aachen auf dem Crashgelände von CTS zu Gast. Neben einer ausführlichen Betriebsbesichtigung hatten die Studenten von Herrn Dr. Möhler die Möglichkeit, bei einer Präsentation über die Wirkungsbereiche von CTS beizuwohnen, ehe es dann Richtung Crashgelände ging. Das Team um Versuchsleiter Ralf Bührmann hatte eine Kreuzungskollision mit zwei SUV vorbereitet. Die Teilnehmer konnten so live mitverfolgen, welche Kräfte bei einer solchen Kollision wirken.