Messtechnik

Wir müssen es ganz genau wissen

Zur Messung der bei den Crashtests auftretenden technischen- und biomechanischen Werte kommen verschiedene Messtechniken zum Einsatz.

Die Massen der Versuchsfahrzeuge können bei Bedarf durch Wägung mit Hilfe von Radlastwaagen der Firma DINI ARGEO mit einer Genauigkeit von 0,9% ermittelt werden. Sofern keine Wägung durchgeführt wurde, werden die im Fahrzeugschein angegebenen Massen angegeben und verwendet.

Höchst präzise und zuverlässig

Vielseitigkeit ist Standard

Die Messung der Kollisionsgeschwindigkeiten der Versuchsfahrzeuge erfolgt mit Hilfe von Infrarotlichtschrankentechnik der Firma ALGE-SPORTSTIMING und Laserlichtschrankentechnik mit einer maximalen Toleranz von 1% (bei Versuchen vor 2000 liegt die Genauigkeit: 4%).

Die Crashdatenerfassung der Firma KISTLER erlaubt in Verbindung mit speziellen Sensoren der Firmen ASC und DTS die Bestimmung von Beschleunigungen, Rotation, Zug- und Druckkräften mit einer Abtastfrequenz von bis zu 100 kHz.

Standardmäßig werden die Fahrzeugbewegungen unter Verwendung sogenannter Unfalldatenspeicher (UDS) mit einer Aufzeichnungsfrequenz von bis zu 500 Hz aufgezeichnet.

Full-HD-Videos können mit Hochgeschwindigkeitskameras der Firma AOS mit bis zu 1000 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden. Kameras der Hersteller CASIO und GOPRO erlauben weitere Aufnahmeperspektiven im High-Speed-Bereich.

Schallpegelmessungen für innen und außen erfolgen mit dem Schallpegelmeter Modell SL-322 der Firma ATP MESSTECHNIK.