Mit einem Tagesseminar sprechen wir gezielt die Zielgruppen an, die mit der Genehmigung, Planung und Umsetzung von Veranstaltungen befasst sind, die gegen Überfahrtaten abgesichert werden sollen.
Geplant ist ein abwechslungsreiches Format aus Fachvorträgen und Erfahrungsberichten. Hersteller stellen im Rahmen von Vorträgen ihre Produkte und Lösungen im Bereich der Zufahrtsschutzmaßnahmen vor; ergänzend dazu werden Exponate zur anschaulichen Darstellung ausgestellt. Dies schafft Raum für einen direkten fachlichen Austausch zwischen Behörden und Herstellern.
Ein zentraler Bestandteil des praktischen Seminarteils ist die Durchführung eines Crashtests mit einer Fahrzeugsicherheitsbarriere, die nicht nach dem aktuell anerkannten Stand der Technik gemäß DIN ISO 22343-1 und DIN SPEC 91414-1 geprüft ist. Ziel ist es, die Wirkungsweise, Grenzen und Risiken solcher Systeme unter realistischen Bedingungen zu demonstrieren und fachlich zu bewerten.
Expertenwissen – Praxisanteile – Netzwerken
Wissen – Machen – Teilen
Programm
Dienstag 07.07.2026
| 09:30 Uhr | Ankunft und Registrierung |
| 10:00 Uhr
| Begrüßung Dipl.-Ing. Peter Schimmelpfennig, Geschäftsführender Gesellschafter CTS |
| 10:05 Uhr
| Zufahrtsschutzkonzepte Christian Weicht und Detlev Schürmann |
| 10:45 Uhr
| Schutz jüdischer Einrichtungen in Zeiten hoher abstrakter Gefährdung Karl-G. Günther, Zentralrat der Juden in Deutschland |
| 11:15 Uhr
| Brüninghoff Beton Fertigteil Werk GmbH & Co. KG Vortrag |
| 11:35 Uhr
| Consel Group AG Vortrag |
| 11:55 Uhr
| Praxisteil - Crashtest mit einer nicht geprüften Barriere Dipl.-Ing. Ralf Bührmann (CTS) |
| 12:10 Uhr | MITTAGSPAUSE + Herstellersysteme Besichtigung |
| 13:40 Uhr
| Oswald Matt Group Vortrag |
| 14:00 Uhr | Hersteller - Vortrag |
| 14:20 Uhr
| Erfahrungen aus der Praxis Stadt Bochum |
| 14:50 Uhr | Hersteller - Vortrag |
| 15:10 Uhr | Hersteller - Vortrag |
| 15:30 Uhr
| Digitale Zwillinge für den öffentlichen Raum - KI-gestützte Zufahrtsschutzplanung, die Kosten und Risiko senkt Dr.-Ing. Paul Eichwald, Universität Paderborn |
| 16:00 Uhr
| VERABSCHIEDUNG Dipl.-Ing. Peter Schimmelpfennig, Geschäftsführender Gesellschafter CTS |
| 16:05 Uhr | Ende |

Crashtest-Anlage der crashtest-service.com GmbH
Amelunxenstr. 30 | 48167 Münster

Die Technische Universität ist eine Hochschule, die mit wissenschaftlicher Expertise praxisrelevante Lösungen für die Gestaltung der großen Zukunftsthemen und Transformationsprozesse weltweit erarbeitet. Die Forschungen zur Kriminalprävention und der enge Bezug zu Architektur und Visualisierung stehen sinnbildlich für die Verschränkung der Fachkulturen und die Interdisziplinarität in Forschung und Entwicklung. Im Zusammenwirken von Technik und Wissenschaft wird aufgezeigt, wie es gelingt, Anforderungen an Bedarf, Zielgruppen und Gestaltung des Stadtbildes mit Sicherheitserfordernissen zu verbinden.
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund vertritt die Interessen der deutschen Städte und Gemeinden auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene. Dabei greift er die Themen auf, die Bürgerinnen und Bürger vor Ort bewegen. Durch 17 Mitgliedsverbände sind 11 000 große, mittlere und kleinere Kommunen über den DStGB organisiert und vernetzt. Daneben ist er Informationsnetzwerk für kommunalpolitische Interessen, Koordinierungsstelle für die Mitgliedsverbände sowie Vertretungsorgan in zentralen Organisationen, die kommunalen Interessen dienen oder sie fördern. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund arbeitet parteiunabhängig und ohne staatliche Zuschüsse.
Risiko, Infrastruktur, Sicherheit und Konflikte
Universität der Bundeswehr München

Das Forschungszentrum RISK (Risiko, Infrastruktur, Sicherheit und Konflikt) der Universität der Bundeswehr München hat es sich zum Ziel gesetzt, den Zusammenhang von Risiko, Infrastruktur, Sicherheit und Konflikt zu erforschen. Dazu bündelt es die Kompetenzen aus den Sozial-, Natur- und Ingenieurswissenschaften und beleuchtet unterschiedliche Risiko- und Sicherheitsperspektiven multidisziplinär und auf multimethodische Weise. Forschungsschwerpunkte des Zentrums sind Risiko & Entscheidung, Infrastruktur & Sicherheit, Sicherheit & Freiheit sowie Konflikt & Regulierung.

Der Bundesverband für den Schutz Kritischer Infrastrukturen (BSKI) ist die zentrale Anlaufstelle für Entscheider aus Kritischen Infrastrukturen, um ganzheitliche Schutzkonzepte zu etablieren. Die Ziele bestehen darin, Sicherheitsrisiken für kritische Infrastrukturen und deren Zulieferer frühzeitig zu erkennen und durch lösungsorientierte und gesamtgesellschaftlich ausgerichtete Konzepte zur Kriminal- und Krisenprävention zu reduzieren.
